strahlungswaerme-kaminofen-baden-wuerttemberg
Strahlungswärme bei Kaminöfen
3. Oktober 2016
Alle anzeigen

Das perfekte Brennholz

brennholz-kaufen-baden-wuerttemberg-karlsruhe-stuttgart

Welches Brennholz eignet sich am besten für Kaminöfen

Wenn der Herbst mit seinen kühlen Winden und den bunt gefärbten Laubblättern in Baden-Württemberg an die Tür klopft, spätestens dann beginnt wieder die Heizsaison, nicht nur in Karlsruhe, Stuttgart, Mannheim, Heidelberg oder Heilbronn. Wohl niemand möchte bestreiten, dass die Verbrennung von Brennholz eine der optisch schönsten Arten der Erzeugung von Energie ist, besonders mit einem Kaminofen von Biofire. Bezüglich der Lagerung, Trocknungszeit und eigentlichen Auswahl des richtigen Brennstoffes gibt es dennoch einige Parameter, die es zu beachten gilt. Im Vordergrund steht stets die optimale Verbrennung von Brennholz.

Die Holzsorten für den Kaminofen

Bereits die einzelnen Sorten unterscheiden sich in nicht unerheblichem Maße voneinander. Das Hartholz Buche verfügt dabei über den höchsten Brennwert: Es glüht überdurchschnittlich lange, weshalb auch die Scheite entsprechend langsamer abbrennen. Regelmäßig und beständig gibt das Material so deshalb Wärme an die Umgebung ab. Zwar bieten Nadelhölzer im Vergleich hierzu einen leicht erhöhten Heizwert, müssen aber aufgrund der geringeren Massendichte häufiger nachgelegt werden. Wer also seltener zu seinem Kaminofen laufen möchte, sollte zu Hartholz wie Buche oder Eiche greifen.

Heizwert und Feuchtigkeit von Brennholz

Daneben hängt die Höhe des erzielten Heizwertes mit dem eigentlichen Trocknungsgrad der einzelnen Sorten zusammen: Aus 10 % erhöhter Feuchtigkeit folgt beispielsweise schon eine etwa 9% verminderte Heizleistung. Dies liegt an der zusätzlichen Energie, die benötigt wird, um die enthaltenden Wasserbestandteile verdampfen zu lassen. Außerdem kann es zu einer starken Rauchentstehung kommen: Der Qualm stört dann nicht nur die Nachbarn, sondern verschmutzt auch die Scheibe des Kaminofens. Im ungünstigsten Szenario entstehen sogar leichte Feuchteschäden am Gerät. Schon aus diesem Grund sollte auf eine adäquate Trocknung des Brennholzes gesonderten Wert gelegt werden: Ab einer Restfeuchte von unter 20% werden zufriedenstellende Werte erreicht und eine Verbrennung in Kaminöfen läuft optimal.

Optimale Lagerung des Brennholzes?

Damit das Kaminholz auf einen derartigen Wert herunter trocknen kann, benötigt es eine ausreichende Sonneneinstrahlung und Luftzirkulation. Außerdem sollte der Schutz vor Witterungseinflüssen gegeben sein. Geschlossene Räume, Schuppen oder Keller bieten diese Bedingungen nicht oder in nicht ausreichendem Maße. Schon eher kommen Holzmieten oder Schleppdächer als passender Rahmen für die Aufbewahrung in Frage. Bei Bedarf können im Fachhandel vorgefertigte Regale für Kaminholz erworben werden. Nach wie vor weit verbreitet ist die Lagerung an der Hauswand: Grundsätzlich eine gute Idee, insbesondere die Südseite des Hauses bietet günstige Voraussetzungen zur Lagerung. Lediglich auf einen kleinen Abstand von 10-15 cm zur Gebäudewand sollte geachtet werden. Nachdem das Brennholz aus dem Wald transportiert wurde, hilft ein schnelles Stapeln unter dem Dach bei einer schnelleren Trocknung. Falls es noch zeitiger zur Verbrennung des Kaminholzes kommen soll, lohnt es sich, die Brennstoffe in mehreren kleinen Portionen, also jeweils voneinander getrennt, aufzustapeln.
Die Punkte dieses Ratgebers helfen, aus der ohnehin schon günstigen und nachhaltigen Möglichkeit der Energieerzeugung das Maximale raus zu holen. Was aber alle Arten der Holzverbrennung in Biofire-Kaminöfen gemeinsam haben: Sie erzeugen durch das warme Knistern und facettenreiche Flammenspiel jedes Mal aufs Neue eine besondere Atmosphäre.